Durch realistische Ziele mehr aus dem Semester holen

So ziemlich jeder erfolgreiche Mensch auf der Welt hat gelernt, wie wichtig das Setzen von Zielen sein kann, um im Leben etwas zu erreichen. Dabei geht es oft gar nicht darum, ob man die Ziele erreicht oder nicht. Vielmehr geben Ziele Motivation und Fokus. Sie dienen als Antrieb, um härter an etwas zu arbeiten. Darüber hinaus wecken Ziele in vielen Menschen den Wettbewerbsgedanken, da man sich praktisch mit sich selbst (oder zumindest den eigenen Vorstellungen darüber, was möglich ist) misst.

Ohne Ziele fühlt es sich oft so an, als würden wir komplett planlos durchs Leben treiben, ohne Richtung und auch ohne Antrieb. Auch wenn jeder von uns ungefähre Vorstellungen darüber hat, was er im Leben erreichen will, sollten diese Vorstellungen in konkrete Ziele formuliert werden, damit sie uns effektiv motivieren können.

Während viele Geschäftsleute die Wichtigkeit von Zielen bereits erkannt haben, scheinen Studenten in dieser Hinsicht oft noch etwas hinterherzuhinken. Bei vielen Studenten gibt es zwar Ziele, doch diese sind oft viel zu allgemein. Das Studium erfolgreich zu beenden oder die nächste Klausur zu bestehen sind technisch gesehen zwar Ziele, doch sie geben keinerlei Struktur oder Motivation dafür, wie genau sie erreicht werden sollen.

Um wirklich effektive Ziele zu setzen ist es unerlässlich, dass man mehr über diese Art der Motivation lernt. Aus diesem Grund haben wir für euch eine Reihe von Tipps gesammelt, wie ihr durch realistische Ziele bessere Leistungen im Studium (und darüber hinaus) erreichen könnt. Los geht’s!

Setzt euch Ziele, die euch motivieren

Das Wichtigste an Zielen ist, das sie motivierend sind. Daher solltest du sicherstellen, dass die Ziele für dich wichtig sind und dass ihr Erreichen etwas in deinem Leben verändert. Die besten Ziele sind diejenigen, die sich an den höchsten Prioritäten in deinem Leben orientieren. Ansonsten kann es schnell passieren, dass du dir zu viele Ziele auf einmal setzt.

Zu viele Ziele können ganz schnell zu Frustrationen führen und demotivieren. Wenn du dir zu viel auf einmal vornimmst verlierst du nämlich schnell den Überblick. Außerdem wirst du dann einen Großteil deiner Ziele oft nicht erreichen, was nicht besonders motivierend ist.

Konzentrier dich daher auf das Wesentliche und setz dir ein bis drei Ziele, die dir wirklich wichtig sind und die dich dazu anspornen, deine Höchstleistung so oft wie möglich zu bringen.

Rosa Karte mit einem Zeichen

Set Goals

 Setzt euch Ziele, die SMART sind

Viele von euch werden bereits mit der SMART Formel vertraut sein. Sie steht für S wie Specific (spezifisch), M wie Measurable (messbar), A wie Attainable (erreichbar), R wie Relevant (relevant) und T wie Time Based (zeitbasiert).

Deine Ziele sollten daher so spezifisch wie möglich sein und genau beschreiben, was du wie erreichen willst. Am besten sind sie dabei auch noch messbar, also zum Beispiel durch bestimmte Werte zu bestimmen. Erreichbare Ziele motivieren, weil sie realistisch sind und man daher wirklich daran glauben kann. Relevant bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Erreichen des Ziels für dein Leben relevant und daher für dich persönlich wichtig ist. Und zeitbasiert bedeutet, dass du ungefähr bestimmst, wie lange du zum Erreichen des Ziels brauchen wirst.

Wenn du deine Ziele immer nach dieser Formel erstellst, kannst du im Prinzip nichts falsch machen. Das ist nicht nur wichtig für deine Zeit im Studium, sondern auch für den Rest deines Lebens. Denn motivierende Ziele können dir im Prinzip in jedem Beruf und auch in vielen privaten Situationen helfen.

Buntes Diagramm,

SMART Ziele

 Schreibt eure Ziele auf

Ziele nur im Kopf zu haben bringt im Prinzip gar nichts. Dazu haben wir viel zu viele andere Dinge im Kopf, und das Ziel geht dann meistens ganz einfach im Chaos unserer Gedanken verloren. Daher ist es extrem wichtig, dass ihr euch eure Ziele aufschreibt. Am besten tut ihr das so, dass ihr die Ziele jeden Tag seht und euch daran erinnert.

Zum Beispiel könntet ihr sie auf ein Banner aufschreiben und an eure Wand hängen. Oder als Notizzettel auf euren Monitor, Schreibtisch oder einen sonstigen Ort kleben, auf den ihr jeden Tag mindestens einmal einen Blick werft. Am effektivsten ist es übrigens, wenn ihr eure Ziele direkt am Morgen seht, weil euch das dann für den ganzen Tag motivieren kann.

Ein Zeichen auf Würfeln

Ziele

 Setzt euch Teilziele für das Semester

Große Ziele können oft demotivierend wirken, wenn ihr Erreichen immer zu weit entfernt erscheint. Zum Beispiel gibt euch das Ziel „Ich will die Klausur XX im Februar mit einer 1 bestehen“ im September oder Oktober nicht besonders viel Motivation.

Ein besserer Ansatz ist es, sich kleinere Ziele für jede Woche oder jeden Monat zu setzen. Zum Beispiel könnt ihr euch zum Ziel setzen, jede Woche den kompletten Stoff aus den Vorlesungen zu wiederholen oder eine Zusammenfassung dazu zu schreiben. Wichtig ist hierbei, dass ihr euch für jede Woche erneut ein Ziel setzt und es euch bewusst jeden Morgen anseht.

Überprüft, ob und wie ihr eure Ziele erreicht habt

Sich Ziele zu setzen ist schön und gut, aber wenn ihr nie überprüft, ob ihr sie auch wirklich erreicht habt, dann können sie ganz schnell ihre Wirkung verlieren. Daher ist es wichtig, dass ihr zu jedem Zeitpunkt, den ihr zur Erreichung eines Ziels festgelegt habt, eine Bestandsaufnahme durchführt und kontrolliert, in welchem Maß ihr das Ziel erreicht oder eben nicht erreicht habt.

Dabei ist es extrem wichtig, dass ihr komplett ehrlich mit euch seit. Schließlich setzt ihr die Ziele nur für euch selbst und für niemand anderen, womit ihr am Ende auch nur euch selbst belügen würdet. Wenn ihr ein Ziel erreicht habt, dann solltet ihr stolz darauf sein und euch darüber freuen. Nur so wird daraus ein bleibender motivierender Effekt entstehen.

Wenn ihr ein Ziel nicht oder nicht vollständig erreicht habt, dann überlegt euch genau, warum dies der Fall war und was ihr beim nächsten Mal besser machen könntet. Vielleicht war das Ziel falsch formuliert und daher nicht motivierend genug. Oder das Ziel war von vorneherein unrealistisch und die Chance, es zu erreichen, war von Anfang an sehr gering. Wenn dies der Fall war, dann könnt ihr beim nächsten Mal vielleicht bessere Ziele setzen.

Ein Straßenschild

Set Goals for Success

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